, Hügli Dominik

Lions ziehen Kopf aus der Schlinge

Am letzten Samstagmorgen versammelten sich die Löwen früh in der Flughafenstadt, für das zehnte Spiel der Saison 2024/2025. Gegner waren die White Wolves Züri Unterland.

Die Lions starteten gut in die Partie und waren zu Beginn spielbestimmend. Viel Ballbesitz und ein Chancenplus gaben dem Team ein gutes Gefühl. Leider profitierten die Wolves nach fünf Minuten aus dem Nichts von einem katastrophalen Ballverlust der Lions, und versenkten die sich ihnen bietende Möglichkeit eiskalt zum 0:1. Auf diesen Lions-Bock wusste man aber zu antworten, Raphi Menzi tankte sich durch die Wolves-Abwehr durch und bediente Nick Brupbacher, welcher gekonnt zum 1:1 traf. Ruhe kehrte danach noch nicht ein, die Wolves hatten regelmässig Chancen durch Konter und ein solcher wurde in der 13. Minute zum 1:2 ausgenutzt. Nur gerade eine Minute später glich Moritz Wild zum 2:2 aus, welches gleichzeitig auch das Pausenresultat war. 
 
Die Lions waren eigentlich das bessere Team auf dem Platz, doch kriegte man das bisher nicht in ein positives Resultat umgewandelt. Der Start in das zweite Drittel war allerdings vielversprechend. Nach dem Bullygewinn landete der Ball bei Jari Hofer, welcher direkt Döme Kyburz mit einem langen Ball auf die Reise schickte. Döme Kyburz liess sich nicht zwei Mal bitten und traf sechs Sekunden nach Wiederbeginn zur 3:2 Führung. Leider machten sich die Löwen das Leben in diesem Spiel vermehrt selber schwer und mussten nach einem dummen Vergehen in Unterzahl agieren. Die Wolves nahmen die Geschenke ihres Gegners dankend an, glichen im Powerplay aus und erhöhten danach durch einen weiteren Konter auf 3:4. Es war bei weitem kein Glanzauftritt, welchen die Lions im 2.Drittel hinlegten. Eine Überzahlsituation vor der zweiten Drittelspause konnte nicht ausgenutzt werden und so ging man mit einem Rückstand in die letzten 20 Minuten. 
 
Dieses Mal gelang den Wolves den besseren Start ins Drittel und sie konnten sogleich auf 3:5 erhöhen. Jari Hofer bediente kurz danach Rückkehrer Nici Neubauer, welcher auf 4:5 verkürzte und die Löwen zurück ins Spiel brachte. Das Spiel war danach lange zerfahren, es kam kein wirklicher Spielfluss auf und die Gehässigkeiten mehrten sich auf beiden Seiten. Die Lions hätten gut daran getan, sich etwas mehr aufs Unihockey zu konzentrieren, als auf das lästige Benehmen des Gegners. Den Fokus stellte man dann sechs Minuten vor dem Ende wieder richtig, ein TimeOut sollte die Löwen zurück auf die Spur bringen. Und die Fokusausrichtung zeigte sofort Wirkung, Döme Kyburz legte für Silvan Staub auf, welcher mit seinem ersten Saisontreffer den viel umjubelten Ausgleich erzielte. Danach war Döme Kyburz nochmals selbst an der Reihe, und erzielte auf Pass von Nici Neubauer das 6:5. Auch die Wolves wollten ihren Fokus mit einem TimeOut noch neu ausrichten, doch dies gelang glücklicherweise nicht mehr. Döme Kyburz erzielte nach der Vorlage von Silvan Staub den Treffer zum Endstand von 7:5. So zogen die Lions den Kopf nochmals aus der Schlinge, und konnten auf die Siegesstrasse zurück kehren. So hofft man bis zum Saisonende, auf dieser verbleiben zu können.
 
Die nächste Partie steht am 09. Februar an, dann spielt man gegen Zürisee Unihockey. 
 
Für die Lions siegten: Luca Scheu (G), Jari Hofer (2A), Silvan Staub (1T, 1A), Gabriel Huder, Tim Zogg, Nici Neubauer (1T, 1A), Döme Kyburz (3T, 1A), Raphi Menzi (1A), André Kyburz (C), Moritz Wild (1T), Nick Brupbacher (1T), Bryn Greenwood, Alex Haab, Basil Nüesch, Jules Pfenninger, Timon Krebs, Tobias Rüegg, Nicolai Kubli und Claudio Menghini.